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5 architektonische Wunder, die man bei einem Sardinien Urlaub besuchen kann

Sardinien ist ein Traumziel für alle Sonnenanbeter, ein Hotspot für VIPs, Surfer-Paradies und ein echtes Mekka für alle Aktivurlauber. Ein Sardinien Urlaub kann somit sehr vielfältig sein. Ohne Frage ist die italienische Insel bekannt für ihre Traumstrände, aber es wäre schade, bei Reisen Sardinien die Insel nur darauf zu reduzieren. Denn die Insel hat weitaus mehr zu bieten.

 

Jungsteinzeit bis zur Eisenzeit


Bereits seit der Jungsteinzeit ist die Insel besiedelt. Landwirtschaft und Viehhaltung gab es schon früh. Vor allem lebten die Kulturen von Su Caroppu, Grotta Verde und Filiestru in Höhlen. Die Zahl und Größe der unbefestigten Dörfer nach während der Ozieri-Kultur (ca. 4000 – 3200 v.Chr.) Zu. Besonders die plastischen Darstellungen einer Muttergottheit und Wandbilder seiner Stiergottheit sind aus dieser Zeit überliefert. Zu finden sind diese vielfach in den sogenannten Domus de Jana (Feenhäuser) und Felsgräbern die in Gruppen von fünf bis 40 Stück eine Merkopole bilden. Des Weiteren sind einige der aufgerichteten Menhire aus dieser Epoche zu finden. Die Bonnanaro-Kultur markiert den Übergang von der Kupfer- bis zur frühen Bronzezeit mit den Gigantengräbern sowie den ersten Protonuraghen.

 

Domus de Janas


Die sogenannten „Feenhäuser“ die Domus de Janas sind Grabanlagen, die aus der Zeit der Ozieri-Kultur stammen. Sie sind in den Felsen geschlagen worden und sind von außen nur durch die kleinen Fenster sichtbar, die aufgrund der Größe an Feenhäuser erinnern. Hauptsächlich sind diese Feenhäuser, die ihre typische T-Form durch einen langen Gang, eine Vorkammer mit angeschlossenen Grabkammern erhalten, in der Region Sassari in Nord-West Sardinien zu finden.

 

Tomba dei Giganti


Bei den Gigantengräbern handelt es sich um Kollektivbestattungen der Bonnaranor-Kultur (2200 – 1600 v.Chr.) Und sie sind in ganz Sardinien zu finden. Europaweit zählen die Anlage, mit den in Erde eingebetteten Steinmonolithen zu den spätesten Megalithanlagen.


Im Wesentlichen bestehen diese Grabstätten aus einer Grabkammer, die von bis zu 30 Metern Länge und bis zu drei Metern Höhe aufweisen. Die Grabkammer war ursprünglich von einem Hügel bedeckt, dessen Front von einer Art Halbkreis begrenzt wurde, in dessen Mitte sich ein Stein mit Öffnung bestand, der den Eingang zu den Toten darstellte.

 

 

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Su Nuraxi – im Bezirk Barumini


Der archäologische Komplex Su Nuraxi ist einer der interessantesten und geheimnisvollsten Sehenswürdigkeiten auf Sardinien. Dort haben Archäologen über 7.000 Steinkolonnen gefunden, die eine konische Form aufweisen. Den Vermutungen nach sind diese vor über 2,5 Tausend Jahren errichtet worden.  Nicht nur durch seine Größe beeindruckt das Bauwerk, sondern ebenfalls durch seine ideale Lage und seiner Qualität. Die ursprüngliche Zweckbestimmung ist bis heute noch nicht geklärt, doch die Kolonnen haben sich bis heute gut erhalten. Eine der Versionen lautet, dass sich dort einmal das Zentrum einer großen antiken Stadt befunden hat. Einige der Elemente, die es dort zu besichtigen gibt, erinnern an altertümliche Heiligtümer sowie Versammlungsräume.

 

Die San Gavin Basilika & die Santa Maria Kathedrale


Für all diejenigen die eine Reise nach Sardinien buchen, sollte zudem eine Besichtigung der San Gavin Basilika (Basilica di San Gavino) auf dem Plan stehen. Die Basilika, die sich in der Stadt Porto Torres befindet zeichnet sich durch ihre eindrucksvolle Höhe von 70 Metern aus. In der Basilika werden die altertümlichen Statuen der heiligen Märtyrer aufbewahrt sowie viele andere Artefakte, die mehrere Jahrtausende alt sind.


Vom architektonischen Blickwinkel ist ebenfalls die Santa Maria Kathedrale in Cagliari interessant. Der Bau der Cathedrale di Santa Maria di Castello begann im 17. Jahrhundert und wurde erst nach 400 Jahren beendet. Aus diesem Grund besteht diese Kathedrale aus verschiedenen architektonischen Stilen. Aufgrund der eleganten Fassade, dem kleinen Innenhof sowie der prächtigen Innenausstattung ist die Kathedrale eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeit.

 

Nurgaghe Losa – eine Kultstätte in der Nähe von Abbasanta


Die Sardinien Reisen bringen Urlauber zu einer weiteren Sehenswürdigkeit archäologischen Kultstätte: Nuraghe Losa. Der Komplex bildet zusammen mit den Monumenten von Barumini und Torralba ein wichtiges Zeugnis der Nurghenkultur auf Sardinien (14. bis 8. Jh. v. Chr.). Zwei Haupt- und mehreren Nebeneingänge plus einer Umfassungsmauer bilden zusammen den Komplex. Durch Tortürme mit zahlreichen schießartigen Durchlässen sind die Haupteingänge gekennzeichnet. Der Hauptkomplex befindet sich innerhalb des Temenos, bei dem es sich um ein noch 13 Meter hohen Nuragherest handelt sowie zahlreichen rudimentären Nebengebäuden. Zudem gibt es noch ein kleines Gebäude mit einer Ausstellung in der Sie die Artefakte der Region besichtigt werden können. Ein kleines Urnenfeld befindet sich außerhalb der Mauer.

 

Tuvixeddu – im Nordteil von Cagliari


Auf einem Hügel im Nordteil der Stadt Cagliari liegt die punische Nekropole Tuvixeddu, sardisch für durchlöcherte Gegend. Dieser Ort besteht aus einigen tausend Felsgräbern, die aus dem 6. bis 3. Jh. v. Chr. stammen und bereits in der Frühzeit beraubt wurden. Eine Nekropole am Hügel von Bonaria sowie ein römisches Grabgelege, das Heroon der Antilia Pomptilla in der Grotta della Vipera kommen in der punisch-römisch-frühchristlichen Phase dazu.

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